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Bergsteigen

Felssturz am Gross Windgällen

Ein Felssturz hat am Montag 21.7.25 den Stäfelfirn verschüttet. Der Normalweg zur Ostflanke über den oberen Gletscherteil ist nicht mehr zu empfehlen.
Die eingezeichnete rote Route ist mit Steinmännli markiert und vom Risiko her vertretbar.

  • vorher nachher

Neuer Einstieg zur Gross Windgällen Ostflanke

Aufgrund des Gletscherrückgangs ist der alte Einstieg in die Ostflanke (Normalroute Gross Windgällen) nicht mehr möglich. Die alten Bohrhaken und Fixseile wurden entfernt. Die neue Variante führt weiter links (von unten gesehen) in die Ostflanke und ist mit einigen Bohrhaken abgesichert. Die neue Variante gilt auch für den Abstieg!

Herzlichen Dank an Stephan Ruoss!

Die Hütte ist Ausgangspunkt für eine ganze Reihe leichter, anspruchsvoller und abenteuerlicher Bergtouren. Einige der klassischen Touren wurden in den letzten Jahren saniert. Den abenteuerlichen Charakter haben sie jedoch bewahrt. Die Umgebung ist wild und der Fels nicht überall zuverlässig.

Sehr lohnend ist der Normalaufstieg zum Chli Windgällen. Eine einfache Klettertour findet sich am Schwarz Stöckli. Daneben gibt es eine Reihe schöner und schwieriger Klettertouren mit alpinem Charakter: Diverse Routen am Gross Windgällen (Achtung Felssturz Sommer 2025) sowie Klettereien an Gwasmet, Pucher und Ruchenfensterturm und -stock.
Durch die 2014 erstellte Abseilmöglichkeit von der Alpgnoferlücke lassen sich nun auch Touren am Gross Ruchen und Windgällen ideal miteinander kombinieren.
Gerne geben wir Ihnen - soweit möglich - Auskünfte über die momentanen Verhältnisse.

Online-Routenbeschreibungen:
> Tourenportal des SAC
> Alpine Klassiker Uri

Führerliteratur:
Hochtouren Topoführer Urner, Glarner, Tessiner Alpen von Daniel und Michel Silbernagel und Stefan Wullschleger, 2017
Der Führer ist auf der Hütte erhältlich.
> Topoverlag

Übersicht

Tourenvorschläge

Chli Windgällen (2986 m) Normalroute:
Alpine Bergwanderung
> Tourenbeschrieb

Schwarz Stöckli (2614 m) Südgrat:
Leichte Klettertour mit alpinem Charakter
> Tourenbeschrieb

Schwarz Berg (2589 m):
Hübscher, dem Stäfelfirn vorgelagerter, einfacher Gipfel
> Tourenbeschrieb

Gletscherrückgang Stäfelfirn
Zustieg Normalroute /Abstieg vom Gross Windgällen:
Der Stäfelfirn - oder was eben noch davon übrig ist - hat sich getrennt. Die Felsen zwischen dem oberen und unteren Gletscher sind plattig, voller Schutt und steil. Im Herbst 2023 haben wir einige Bohrhaken gesetzt, um die Stelle sicher überwinden zu können.
> Bild 1
> Bild 2
> Bild 3
Durch den Bergsturz von 2025 ist der obere Teil des Stäfelfirns zu umgehen!
Auch der Einstieg in die Ostflanke hat sich verändert. Die alte Variante ist sowohl im Zu- als auch im Abstieg nicht mehr begehbar. Die neue Variante führt links (von unten gesehen) in die Flanke.
Infos siehe oben.

Gross Windgällen (3187 m) Ost-Flanke:

Meist begangene und einfachste Route auf den Gross Windgällen
Normalroute, Abstieg
> Tourenbeschrieb

Gross Windgälle Südost-Flanke:
Alternative, lohnende Route zur E-Flanke
> Tourenbeschrieb

Gross Windgällen Westgrat:
Lange Grattour in imposanter, teils brüchiger Umgebung. Die Route wurde im Juli 2010 von Martin Zurfluh und Christof Gisler mit 26 BH und wenigen SH saniert und zum Teil markiert. Auf dem Grat ist ein gutes Routenfindungsvermögen gefragt. Die Tour bleibt ein sehr langes und abenteuerliches Unternehmen und darf trotz der mässigen Kletterschwierigkeiten nicht unterschätzt werden!!
> Tourenbeschrieb

Gross Windgällen Südsporn:
Anspruchsvolle, lange Klettertour
> Tourenbeschrieb

Alpgnoferlücke Abseilpiste
Abstieg vom Gross Ruchen zur Windgällenhütte
Dank der 2014 von Urner Bergführern eingerichteten Abseilpiste lassen sich nun die beiden eindrucksvollen Berge Gross Ruchen und Windgällen auf einer Zweitagestour ideal miteinander kombinieren.
> Tourenbeschrieb [279 KB]

Gwasmet - Pucher (2933 m) Westgrat:
> Tourenbeschrieb

Ruchenfensterturm (2918 m) Südwand:
> Tourenbeschrieb

Ruchenfensterstock (2918 m) Südwand/Westgrat:
> Tourenbeschrieb

Hölenstock (2901 m) Südkante:
> Tourenbeschrieb

Sämtliche Tourenbeschriebe sind ohne Gewähr! Sehr alpines Gelände!

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