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Chli Windgällen

Charakter der Tour

Anspruchsvolle, nicht markierte alpine Bergwanderung (T6). Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und ein gutes Orientierungsvermögen sind ein Muss. Die Gipfelbezwinger werden mit einem fantastischen Blick in die Ferne und einem imposanten Tiefblick auf das untere Reusstal verwöhnt.

Übersicht

Ausgangspunkt und Endpunkt: Windgällenhütte AACZ (2032 m) oder Bergstation Golzernseilbahn (1395 m)

Route: Windgällenhütte (2032 m) - Unter Furggeli (2487 m) - Chli Windgällen (2986 m) - Oberchäseren (1925 m) - Bergstation Golzernseilbahn (1395 m)

Zeitbedarf: Windgällenhütte - Gipfel ca. 3.5 h, Gipfel - Bergstation Golzernseilbahn ca. 3 h

Schwierigkeit: T6 (gemäss SAC-Führer)

Ausrüstung:
Gute Bergschuhe, Orientierungsmittel

Landeskarten: 1:25'000 Blatt 1192 Schächental / 1212 Amsteg oder Urner Wander- und Bikekarte Maderanertal

Tourenbeschrieb

Von der Hütte folgen Sie den blau-weissen Markierungen in nördlicher Richtung vorbei an tiefen Dolinen, dann in NW-Richtung unterhalb des Schwarzbergs zu einem markanten Steinmann. Von hier führt die blau-weisse Route im lockeren Moränengestein immer steiler werdend in westlicher Richtung zur Ostwand des Schwarz Stöckli. Unter dieser und zum Schluss durch eine steile Rinne hinauf zum Unter Furggeli (2487 m). Hier öffnet sich ein prachtvoller Blick zum Chli Windgällen. Von hier aus ist praktisch der ganze Aufstieg gut einzusehen. Eine Verschnaufpause und das Studieren der Route von hier aus lohnen sich.
Vom Unter Furggeli folgt man noch ein Stück den blau-weissen Markierungen, die hinunter zur Erzgrube und weiter nach Oberchäseren führen (ca. 50 hm Abstieg). Weiter über P. 2582 zum breiten Nordostrücken. Über diesen steil hinauf bis auf den Ostgrat. Eine schwierigere Stelle des Grates kann auf der Nordseite (Steinmänner) umgangen werden. Von einem markanten Steinmann auf einer Schulter des Ostgrates (ca. 2800 m) quert man auf einem Band die Südostflanke des Gipfelaufbaus bis hinein in die Südflanke. Von hier steil über Geröll hinauf bis zum Gipfelgrat (Steinmänner auf verschiedenen Wegspuren...) Über den Grat nach links (Richtung Westen) auf den höchsten Punkt (Gipfelbuch). Auf dem Grat gibt es eine kurze Kletterstelle (II) zu bewältigen. Die letzten Meter zum Gipfelbuch sind flach, aber ausgesetzt.
Der Abstieg führt auf dem selben Weg zurück.